Der Atomunfall vom 26. April 1986 setzte viel Radioaktivität in die Luft frei. Auch die Schweiz war davon betroffen. Noch heute sind bei uns im Boden Cäsium-137-Ablagerungen von damals nachweisbar.
ℹ️ Belastete Wildschweine: Gewisse Pilze, etwa «Hirschtrüffel», reichern Radioaktivität besonders stark an. Wildschweine fressen solche Pilze, was zu einer erhöhten Cäsium-Konzentration in ihrem Fleisch führen kann, wie Messungen im Tessin gezeigt haben. Kontrollen helfen, um zu sehen, ob Höchstgehalte überschritten werden.
Überwachung heute: Um einen Anstieg von Radioaktivität in der Umwelt rasch zu erkennen, betreibt das BAG auch ein Messnetz zur Erfassung der Radioaktivität in der Luft. Dieses wurde im Herbst 2025 mit einer Messstation auf dem Jungfraujoch ergänzt.
👉 Weitere Informationen: Tschernobyl: 40 Jahre nach dem Atomunfall – welche Spuren hat er in der Schweiz hinterlassen?